Dienstag, 26. März 2013

Weltweite Studie: Deutsche wenden sich bei Cyber-Schikanen direkt an den Kollegen – und seltener an den Chef

AVG Digital Diaries:

Der falsche Umgang mit Sozialen Netzwerken wirkt sich auch auf die Privatsphäre am Arbeitsplatz aus. Cyber-Bullying, also Schikane oder Mobbing via Social Media, nehmen zu. Laut aktueller Digital Diaries-Studie von IT-Security Anbieter AVG wurde in Deutschland bereits jeder Zwanzigste durch Bilder und Videos bloßgestellt, die bei der Arbeit aufgenommen und hochgeladen wurden. Auch Lästereien und Beleidigungen sind im Arbeitsalltag an der Tagesordnung. Dabei scheuen deutsche Mitarbeiter die direkte Konfrontation nicht und sprechen eher direkt mit dem Kollegen, der sie schikaniert (65 Prozent) selbst als mit dem Chef (53 Prozent). Dies steht im Gegensatz zu den Ergebnissen einiger englischsprachiger Länder. In Großbritannien sprechen beispielsweise 69 Prozent mit dem Vorgesetzen (USA 61 Prozent), während 47 Prozent der Befragten den Kollegen direkt konfrontieren (USA 44 Prozent).

Deutsche sehen Unternehmen nicht in der Verantwortung für Mitarbeiter-Posts
Dies entspricht der allgemeine Sicht für die Verantwortung für Social Media Aktivitäten: Die Hälfte aller weltweit Befragen glaubt, dass ihr Unternehmen für die Posts der Mitarbeiter auch über ihre privaten Accounts während der Arbeitszeiten verantwortlich sind. Diese Meinung ist mit 63 Prozent und 61 Prozent am stärksten in Kanada und USA ausgeprägt, während in Deutschland nur 27 Prozent diese Ansicht vertreten.

Für die aktuelle Studie aus der Serie “Digital Diaries” (digitale Tagebücher) wurden im Auftrag von AVG Technologies 4.000 Arbeitnehmer in zehn Ländern befragt.

Weitere Informationen unter: www.avgdigitaldiaries.com