Montag, 3. Februar 2014

AVG Studie: Digitale Fähigkeiten überwiegen bei Kleinkindern

PRESSEINFORMATION

Weltweite AVG Digital Diaries Studie zeigt:
Smartphone bedienen statt Schuhe binden - Digitale Fähigkeiten überwiegen bei Kleinkindern
  • Bereits im Alter zwischen drei und fünf Jahren herrschen digitale Fähigkeiten bei Kindern in Deutschland vor
  • 67 Prozent der in Deutschland befragten Mütter haben bereits Fotos von ihrem Nachwuchs ins Internet gestellt
  • Fast drei Viertel der Sechs- bis Neunjährigen in Deutschland nutzt bereits das Internet
Amsterdam und San Francisco, 03. Februar 2014 - Zum ersten Mal Fahrrad fahren oder ohne Schwimmflügel im tiefen Wasser schwimmen: Solche klassischen und bedeutenden Momente in der Entwicklung eines Kindes scheinen zu Gunsten digitaler Fähigkeiten kontinuierlich abzunehmen. In deutlich jüngerem Alter wissen Kinder heute, wie sie ein Smartphone bedienen oder einen Browser öffnen können. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Digital Diaries Studie von AVG (NYSE: AVG), einem der weltweit führenden Anbieter von Security-Lösungen für Mobile, Datenschutz und Optimierung mit etwa 172 Millionen aktiven Nutzern. Im Rahmen der Umfrage gaben mehr als 6.000 Mütter aus zehn Ländern Auskunft darüber, wie ihre Kinder das Internet und mobile Geräte nutzen.

                        

Im Alter von drei bis fünf Jahren kann der deutsche Nachwuchs bereits häufiger Computer spielen (34 Prozent) oder ein Smartphone bedienen (35 Prozent) als sich die Schuhe binden (14 Prozent) oder selbständig schwimmen (12 Prozent). Zwar liegt Deutschland damit im weltweiten Vergleich noch unter dem Durchschnitt. Trotzdem zeigt das Ergebnis, dass der Umgang mit neuen digitalen Technologien von Kindesbeinen an zum Alltag gehört und den Weg zum Erwachsenenleben von Beginn an beeinflusst. Auch die Tatsache, dass 60 Prozent der Haushalte in Deutschland heute über drei oder mehr internetfähige Geräte verfügen, zeigt, warum die unter Fünfjährigen so stark digital versiert sind.

"Sharenting"-Phänomen sticht Privatsphäre
"Sharenting" - eine Wortkreation bestehend aus "parenting" (Erziehung) und "share" (teilen) - wird auch bei deutschen Eltern immer beliebter: Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der befragten Mütter in Deutschland gab an, schon einmal ein Foto ihrer Kleinsten ins Internet gestellt zu haben. Dabei bildet Deutschland zusammen mit Frankreich das Schlusslicht im internationalen Vergleich und liegt weit hinter Brasilien mit 94 Prozent. Die meisten der hochgeladenen Fotos entstehen im ersten Lebensjahr der Kinder (71 Prozent). Nur 27 Prozent dagegen stellen Ultraschallbilder während der Schwangerschaft ins Netz - auch hier verbucht Deutschland wieder den niedrigsten Wert im weltweiten Vergleich. Als Grund für das Einstellen der Fotos ihrer Kinder geben 72 Prozent der befragten Mütter in Deutschland an, diese mit ihrer Familie teilen zu wollen. 45 Prozent sagen, sie wollen mit ihrem Nachwuchs angeben - damit ist Deutschland Spitzenreiter im internationalen Vergleich.

Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verschwimmen
Laut Studienergebnissen ist das Internet bereits im Alter von sechs bis neun Jahren fest im sozialen Leben der Kinder verwurzelt. 74 Prozent der Kinder in Deutschland nutzen das Internet, wobei gut die Hälfte davon (35 Prozent) über Browser-Spiele in virtuellen Welten unterwegs ist. Immerhin 17 Prozent haben eine eigene E-Mail-Adresse und neun Prozent nutzen bereits Facebook. Auch hier liegt Deutschland wieder deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt. Gleichzeitig stufen 21 Prozent der deutschen Mütter diese digitalen Spielplätze als eher hinderlich für die Ausbildung sozialer Fähigkeiten ein. 70 Prozent sind der Meinung, dass die Kinder zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen und 66 Prozent gaben an, dass eine zu hohe Internetaffinität den Nachwuchs davon abhält, andere wichtige Fähigkeiten zu erlernen. Hier ist Deutschland bei allen Werten Spitzenreiter.

Zur Methode:
In Zusammenarbeit mit Research Now befragte AVG im Rahmen seiner Digital Diaries Serie 6.017 Mütter in Großbritannien, in den USA, Frankreich, Deutschland, Spanien, Australien, Brasilien, Kanada, Neuseeland und in der Tschechischen Republik. Die Feldphase fand im November und Dezember 2013 statt.

Weitere Informationen sowie hochauflösendes Bildmaterial finden Sie hier.

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Über AVG
AVG schützt mit leistungsfähiger, benutzerfreundlicher Software vor wachsenden Online-Bedrohungen wie Viren, Spam, Spyware und gehackten Webseiten. Die Kunden profitieren als Teil einer globalen Gemeinschaft von inhärenten Netzwerkeffekten, gegenseitigem Schutz und Unterstützung. AVG ist einer der weltweit führenden Anbieter von Internet Security-Lösungen mit einer aktiven Nutzerzahl von 172 Millionen zum 30. September 2013. Das Unternehmen bietet u.a. Internetsicherheit, Leistungsoptimierung für den PC, Online-Backup, mobile Sicherheit und Identitätsschutz für Consumer und mittelständische Unternehmen. AVG ist an der New York Stock Exchange (NYSE:AVG) notiert.

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