Donnerstag, 22. Januar 2015

PM: Über 50-Jährige sehen sich technisch fit

AVG-Studie zur Technologie-Nutzung der „Baby-Boomer":
Über 50-Jährige sehen sich technisch fit
  • Über die Hälfte der Befragten aus Deutschland besitzt ein Smartphone
  • Nur 4 Prozent finden es schwierig, sich über Technologietrends auf dem Laufenden zu halten - weniger als die Hälfte der weltweit Befragten
  • Mehr als die Hälfte der Deutschen über 50 fühlen sich von Technologie-Unternehmen bevormundet
Amsterdam und San Francisco, 22. Januar 2015 - Die Generation der "Baby-Boomer" sieht sich technisch fit - mehr als drei Viertel (77% Deutschland, 76% weltweit) der über 50-Jährigen bezeichnen sich als durchschnittlichen Nutzer wenn es um Smartphone, Tablet und PC geht. Dies zeigt die aktuelle Studie von AVG (NYSE: AVG), dem Online-Security-Anbieter für rund 188 Millionen aktive Nutzer. Demnach sehen sich nur 15 Prozent der befragten Deutschen als Anfänger. 8 Prozent in Deutschland und weltweit bezeichnen sich sogar als Technologie-Experten. Im Rahmen der internationalen Studie befragte AVG fast 6.000 Menschen über 50 Jahren zu ihrer Gewohnheiten bei der Technologie-Nutzung. Die Umfrage ist Teil der fortlaufenden Digital Diaries Studien von AVG.



Laut AVG-Studie nutzen mehr als die Hälfte der über 50-Jährigen (Deutschland 55%, weltweit 53%) ein Smartphone und 62 Prozent (weltweit 67%) der Deutschen besitzen ein Handy. Dagegen verwenden immer noch über zwei Drittel der Befragten in Deutschland (67%, weltweit 68%) einen klassischen Desktop PC und fast drei Viertel (72%, weltweit 69%) einen Laptop. Was die Tablet-Nutzung angeht, sind deutsche Anwender über 50 deutlich konservativer: Mit nur 34 Prozent liegen sie deutlich im internationalen Vergleich (weltweit 43%) zurück.

Mit der Technik Schritt halten? Familie und Freunde fragen!
Nur 4 Prozent der befragten Deutschen finden es schwierig oder unmöglich, sich über Technologie-Trends und die aktuelle IT auf dem Laufenden zu halten - dies sind weniger als die Hälfte der weltweit (9%) Befragten. Jeweils ein Drittel in Deutschland (30%) und weltweit (31%) finden dies dagegen einfach oder sehr einfach.

Um sich über die neuesten Geräte, Online-Dienste oder Apps auf dem Laufenden zu halten, wenden sich die über 50-Jährigen laut Studie an Familie und Freunde: Gut ein Drittel (35% Deutschland, 39% weltweit) fragen ihre Kinder, 13 Prozent ihre Enkel und der Großteil spricht mit Freunden (39% Deutschland, 44% weltweit). Ähnlich viele informieren sich in Zeitungen und Magazinen (34% Deutschland, 35% weltweit) und immerhin noch rund ein Viertel wendet sich an das Unternehmen selbst, bei dem man kaufen möchte (21% Deutschland, 25% weltweit). Die Bedienungsanleitung zu lesen ist dagegen in Deutschland verpönt: Während weltweit 35 Prozent angaben, diese zu Rate zu ziehen, tun das in Deutschland nur 27 Prozent - damit ist Deutschland Schlusslicht.

Kunden über 50 fühlen sich von IT-Unternehmen falsch behandelt
Über zwei Fünftel der über 50-Jährigen findet, dass Technologie-Unternehmen sie nicht ernst nehmen und von oben herab behandeln. In Deutschland sind es mit 52 Prozent sogar mehr als die Hälfte und damit in der Umfrage fast die meisten. 43 Prozent der in Deutschland Befragten sind der Meinung, Technologie-Unternehmen behandelten sie als technisch unwissend oder als bräuchten sie besonders einfach zu bedienende Geräte. Damit rangiert Deutschland im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz: Weltweit empfinden dies über die Hälfte der Befragten (53%). Besonders in Deutschland fühlen sich Kunden über 50 von oben herab behandelt, wenn sie um Hilfe baten (Deutschland 51%, weltweit 39%).


Judith Bitterli, Chief Marketing Officer, AVG

"Technologie-Unternehmen sollten es sich drei Mal überlegen, wenn sie Kunden über 50 nicht ernst nehmen," warnt Judith Bitterli, Chief Marketing Officer bei AVG. "Unsere Studie zeigt, dass sich fast die Hälfte aller weltweit Befragten nicht als wichtiger Kunde behandelt fühlte. Und doch wächst gerade diese Zielgruppe stark, verfügt über mehr Geld und nimmt aktiv am digitalen Leben teil."

Über die Studie
AVG befragte in seiner Baby-Boomers-Studie 5.907 Erwachsene über 50 Jahren in Australien, Brasilien, Kanada, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Neuseeland, Großbritannien und den USA. Die Online-Befragung fand im November 2014 über den Marktforschungsspezialisten Research Now statt.

Gerne liefern wir Ihnen zu den Studienergebnissen auch einen individuellen Beitrag, Interview oder Kommentar.

Über AVG
AVG ist ein Online Security Anbieter, der Software und Services für die Sicherheit von Geräten, Daten und Menschen herstellt. Zum 30. September 2014 hat AVG mehr als 188 Millionen aktive Nutzer als Kunden. Die AVG-Produkte und Services bieten Internetsicherheit, Leistungsoptimierung für den PC, persönliche Privatsphäre und Identitätsschutz. Die AVG-Kunden profitieren als Teil einer globalen Gemeinschaft von inhärenten Netzwerkeffekten, gegenseitigem Schutz und Unterstützung. AVG ist an der New York Stock Exchange (NYSE:AVG) notiert.

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