Montag, 2. Februar 2015

AVG-Studie zeigt: Über 50-Jährige haben Bedenken bei Sicherheit und Datenschutz im Netz

PRESSEINFORMATION

AVG-Studie zur Technologie-Nutzung der Baby-Boomer"
Über 50-Jährige haben Bedenken bei Sicherheit und Datenschutz im Netz - sind deswegen aber nicht weniger online
  • Die Hälfte der befragten Deutschen findet es schwierig, persönliche Informationen privat zu halten
  • Drei Viertel der Deutschen sorgt sich um die Sicherheit ihrer Daten und Dateien
  • Aber: Doppelt so viele Deutsche über 50 fühlen sich mit Technologie sicher als weltweit
Amsterdam und San Francisco, 2. Februar 2015 - Die Generation der "Baby-Boomer" denkt bei der Nutzung mobiler Geräte an Sicherheit und Privatsphäre. Dies zeigt die aktuelle Studie von AVG (NYSE: AVG), dem Online Security Anbieter für rund 188 Millionen aktive Nutzer. Über die Hälfte der Deutschen (55%) über 50 findet es schwierig, persönliche Informationen zu schützen - dies ist weltweit (44%) mit Abstand am meisten. Außerdem sorgt sich über drei Viertel (74%) um die Sicherheit ihrer Daten und Dateien, auch hier liegt Deutschland deutlich über dem weltweiten Durchschnitt (66%). Danach fühlen sich dennoch fast ein Drittel (27%) der befragten Deutschen sicher, wenn es um die Technologie-Nutzung geht - das ist mehr als doppelt so viel wie weltweit (13%). Daher verbringen "Baby-Boomer" auch trotz ihrer Bedenken nicht weniger Zeit mit dem Smartphone, Notebook oder Tablet: Nur zwölf Prozent reduzieren ihre Zeit im Netz, in Deutschland sogar nur neun Prozent; das ist weltweit am wenigsten.



Im Rahmen der internationalen Studie befragte AVG rund 6.000 Menschen über 50 Jahren zu ihren Gewohnheiten bei der Nutzung von Technologien mit Fokus auf mobilen Geräten wie Smartphone, Tablet PCs und Notebooks. Die Umfrage ist Teil der fortlaufenden Digital Diaries Studien von AVG. Laut dieser sorgen sich knapp ein Drittel der Anwender (Deutschland 32%, weltweit 30%) über 50 eher darum, Probleme mit den technischen Geräten nicht lösen zu können oder das Passwort zu vergessen (Deutschland 27%, weltweit 33%). Nur 16 Prozent machen sich insgesamt Gedanken darüber, dass sie von anderen abgehängt werden, die mehr von Technologie verstehen.

Banking, Shopping, Soziale Netzwerke - Sicherheit vs. Privatsphäre
Die über 50-Jährigen unterscheiden bei den verschiedenen Online-Aktivitäten deutlich zwischen Sicherheitsempfinden und Privatsphäre:
  • Online-Banking: Weltweit äußern rund vier Fünftel der Befragten Bedenken bezüglich der Sicherheit beim Onlinebanking (Deutschland 79%, weltweit 84%). Wenn es um die Privatsphäre geht sind es weniger als die Hälfte, nämlich 41 Prozent. In Deutschland herrschen hier mit 53 Prozent die größten Bedenken.
  • Online-Shopping: Während weltweit rund zwei Drittel (64%) Sicherheitsbedenken haben, sorgen sich weniger als die Hälfte (30%) um ihre Privatsphäre. Anders in Deutschland: Hier sorgen sich die Menschen gleichermaßen um Sicherheit (41%) und Privatsphäre (46%), wenn sie im Netz einkaufen.
  • Soziale Netzwerke: Wenn es darum geht, einem sozialen Netzwerk beizutreten sind sowohl die Sicherheits- als auch die Privatsphäre-Bedenken in Deutschland besonders hoch: Während weltweit 38 Prozent Sicherheits- und 65 Prozent Bedenken zur Privatsphäre äußern, sind es in Deutschland 48 Prozent, bzw. 75, also jeweils über zehn Prozent mehr. Es fällt auf: Die Menschen haben deutlich höhere Bedenken, was ihre persönlichen Daten betrifft, als die allgemeine Sicherheit der Netzwerke. Dies bestätigt sich bei der Frage nach dem Teilen persönlicher Informationen über Social Media Kanäle: Gut die Hälfte (Deutschland 52%, weltweit 51%) der Befragten gibt an, Sicherheitsbedenken zu haben, fast drei Viertel (Deutschland 73%, weltweit 72%) sorgt sich um die Privatsphäre.
"Die Generation der Baby-Boomer wird immer technikaffiner und gewinnt somit als Kunden für Technologie-Unternehmen stärker an Bedeutung. Unsere Studie zeigt, dass sich rund zehn Prozent der über 50-Jährigen weltweit angreifbar und besorgt fühlen, wenn es um Technologie geht. Daher ist es unsere Pflicht, ihre Bedenken zu Sicherheit und Privatsphäre ernst zu nehmen, über mögliche Gefahren aufzuklären und ihnen Schutzmaßnahmen an die Hand zu geben", so Judith Bitterli, Chief Marketing Officer bei AVG.


Judith Bitterli, Chief Marketing Officer bei AVG

Über die Studie
AVG befragte in seiner Baby-Boomers Studie 5.907 Erwachsene über 50 Jahren in Australien, Brasilien, Kanada, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Neuseeland, Großbritannien und den USA. Die Online-Befragung fand im November 2014 über den Markforschungsspezialist Research Now statt.

Gerne liefern wir Ihnen zu den Studienergebnissen auch einen individuellen Beitrag, Interview oder Kommentar.


Über AVG
AVG ist ein Online Security Anbieter, der Software und Services für die Sicherheit von Geräten, Daten und Menschen herstellt. Zum 30. September 2014 hat AVG mehr als 188 Millionen aktive Nutzer als Kunden. Die AVG-Produkte und Services bieten Internetsicherheit, Leistungsoptimierung für den PC, persönliche Privatsphäre und Identitätsschutz. Die AVG-Kunden profitieren als Teil einer globalen Gemeinschaft von inhärenten Netzwerkeffekten, gegenseitigem Schutz und Unterstützung. AVG ist an der New York Stock Exchange (NYSE:AVG) notiert.
Alle Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.

Ansprechpartner Presse

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Sabine Sikorski & Annika Hürter
Akima Media für AVG
E-Mail: avg@akima.de
Tel: +49 (0) 89 179 59 180