Mittwoch, 15. Juli 2015

Sommer, Sonne, Sicherheit: AVG gibt Tipps für die sichere Internetnutzung rund um den Urlaub

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Sommer, Sonne, Sicherheit:
AVG gibt Tipps für die sichere Internetnutzung rund um den Urlaub

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Doch egal, ob man zum Entspannen an den Strand, zum Sightseeing in eine Stadt oder zum Wandern in die Berge fährt - fast niemand verzichtet vollständig auf Smartphone, Tablet oder den Blick ins E-Mail-Postfach. Bei der Planung der Ferien, dem Versenden von Grüßen und Fotos aus dem Urlaubsort oder dem schnellen Checken von E-Mails aus der Heimat: Das Internet spielt auch weit weg vom Alltag eine wichtige Rolle. Der IT-Security Anbieter AVG gibt Anwendern drei einfache Tipps, wie sie ihre Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen von Computern und Smartphones so optimieren können, dass der Urlaub entspannt verläuft und auch danach keine böse Überraschung droht.


Diese Infografik können Sie per Klick herunterladen.

1: Gut geplant ist halb gewonnen
Wer Flüge oder Hotelreservierungen online bucht, sollte vor der Eingabe von Bankdaten oder Kreditkartennummern darauf achten, dass er eine sichere Webseite mit https" am Anfang der URL verwendet. Das s" steht dabei für secure" und bedeutet, dass eingegebene Daten beim Übermitteln verschlüsselt werden. Somit können Hacker die Bankdaten nicht einfach ermitteln. Zudem empfiehlt es sich, Bank- und Kreditkarteninstitute über eine geplante Reise - vor allem die Ziele und die Dauer - zu informieren. Denn in diesem Fall benachrichtigen sie ihre Kunden bei verdächtigen Transaktionen nach der Reisezeit, die mit der Karte getätigt wurden, beispielsweise bei Abbuchungen in einem anderen Land.

2: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf nach dem Urlaub
Beim Smartphone gilt es, vor dem Urlaub alle Updates zu installieren. Denn jedes Update bringt nicht nur neue Funktionen, sondern schließt vor allem auch bekannte Sicherheitslücken. Alle Apps sollten daher vor Reiseantritt auf den neusten Stand gebracht werden, damit Hacker keine Schlupflöcher zum Abrufen von sensiblen Daten finden. Außerdem gibt es zahlreiche Tricks und Funktionen, um die Smartphone-Nutzung im Urlaub sicherer zu machen:

Beim Entspannen am Strand oder Pool sinkt die Aufmerksamkeit. Dann kann es schnell passieren, dass ein flinker Dieb das Smartphone klaut oder dieses ganz einfach liegen gelassen wird. Damit in einem solchen Fall die auf dem Gerät gespeicherten Daten gesichert bleiben, lohnt sich das Installieren einer Anti-Diebstahl-Software, mit der sich im Falle eines Verlustes wichtige Daten aus der Ferne löschen lassen.

Einen zusätzlichen Schutz bietet die Deaktivierung der GPS-Tracker-Funktionen des Smartphones. Denn kein Urlauber möchte durch einen Facebook-Post einem potenziellen Einbrecher verraten, dass er gerade hunderte Kilometer von seiner Wohnung entfernt in der Sonne liegt. Bei Android Geräten lässt sich diese Lokalisierung einfach im Einstellungsordner unter "Standorte" deaktivieren. Dort können Benutzer auch definieren, welche Apps auf die GPS-Funktion zugreifen dürfen und welche nicht. Bei Facebook-Posts beispielsweise sollten Urlauber auf die Verknüpfung mit bestimmten Orten verzichten. Ist dies nicht möglich, gilt es Sicherheitseinstellungen so zu wählen, dass nur Freunde oder Follower den Standort sehen können.

3: Schau dem geschenkten Gaul ins Maul
Bei kostenlosen W-LAN-Zugängen ist Vorsicht geboten, denn diese sind oft ungeschützt und anfällig für Sicherheitslücken. Deswegen sollten Internetnutzer das Abrufen privater Dokumente oder das Eingeben von Kreditkartennummern oder ähnlichem in öffentlichen W-LAN-Netzen vermeiden. Zudem nutzen Hacker öffentliche Orte mit freiem W-LAN, um eigene, gefälschte Netze anzubieten. Die Daten der eingeloggten Smartphones werden dann automatisch an den Betrüger weitergeleitet. Um dies zu vermeiden, empfiehlt sich Urlauber in Cafés, an Flughäfen oder in Hotels immer die Nachfrage beim Personal, wie der offizielle W-LAN-Name lautet. Sicherer ist der Zugriff auf sogenannte "Virtual Private Networks (VPN)". Diese verschlüsseln Daten, die über das öffentliche W-LAN gesendet werden.

Vor Reiseantritt können sich Urlauber außerdem über Online-Portale wie www.hotspot-locations.de oder www.w-lan-hotels.de informieren, wo sie öffentliche Zugangspunkte finden. Auch Apps wie "WiFi Finder" oder "WiFi Map" helfen weiter und zeigen ohne Internetverbindung den nächsten Hotspot an.

Auch bei öffentlichen Computern sollten Urlauber vorsichtig sein. Sie sind dafür geeignet, um etwa die Öffnungszeiten von Museen oder den Weg zum nächsten Bahnhof herauszufinden. Doch sobald Urlauber sich in Accounts einloggen wollen oder ihre Passwörter eingeben müssen, können Malware-Programme die Eingaben speichern und somit persönliche Daten entwenden. Sollte die Eingabe von Passwörtern und Benutzernamen trotzdem unvermeidlich sein, sollten Internetnutzer so genannte inkognito-Browser, die keine persönlichen Daten speichern, sowie sichere https-Websites verwenden. Auch das Leeren beziehungsweise Entfernen von Internet Browser Caches, Suchverläufen und Cookies nach der Internet-Session mit dem öffentlichen PCs ist wichtig, damit der nächste Nutzer die Eingaben nicht nachvollziehen kann.

Mit diesen einfachen Tipps lässt sich die schönste Zeit des Jahres sicher und in Ruhe genießen.