Mittwoch, 5. August 2015

Deutsche Eltern haben ein Auge auf das digitale Leben ihrer Kinder

PRESSEINFORMATION

AVG-Studie zur Mobilnutzung in der Familie:
Deutsche Eltern haben ein Auge auf das digitale Leben ihrer Kinder
  • Weltweit wollen ein Fünftel der Eltern, dass ihre Kinder Mobilgeräte weniger nutzen
  • 85 Prozent der Eltern in Deutschland haben laut Aussage der Kinder bereits mit ihnen über das Teilen von persönlichen Informationen im Netz geredet
  • Eltern legen laut ihren Kindern Wert darauf, dass sie online freundlich miteinander umgehen - in Deutschland jedoch deutlich weniger als im weltweiten Durchschnitt
Amsterdam, 05. August 2015 - Eltern wollen über das digitale Leben ihrer Kinder Bescheid wissen und haben ein Auge darauf, was diese im Netz machen. Dies zeigt eine aktuelle Studie von AVG® Technologies N.V. (NYSE: AVG), dem Online Security Anbieter für rund 200 Millionen aktive Nutzer. Dazu wurden Kinder und Eltern nach Ihren Gewohnheiten befragt, um beide Seiten zu beleuchten: Untersucht wurden die Auswirkungen der Mobilnutzung auf das Zusammenleben in der Familie. In Deutschland wollen 16 Prozent (weltweit 14%) der Eltern mehr darüber wissen, was ihre Kinder online tun - neun Prozent (weltweit 8%) ist es wichtig zu erfahren, mit wem ihre Kinder online kommunizieren. Zwölf Prozent der deutschen Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder das Internet öfter zum Lernen nutzen, deutlich weniger als weltweit (19%). Immerhin 44 Prozent der Kinder hierzulande geben an, dies auch zu tun.



Weltweit sind 22 Prozent der Eltern der Meinung, dass ihre Kinder das Mobilgerät weniger nutzen sollten - in Deutschland sagen dies nur 18 Prozent der Eltern und sind damit Schlusslicht mit Brasilien (17%). Gut ein Fünftel der befragte Eltern wünschen sich aber, dass die Kinder mehr Zeit persönlich mit ihren Freunden verbringen (Deutschland 22%, weltweit 21%).

Sicherheit Online hat Priorität bei deutschen Eltern
Die Studie zeigt, dass sich vor allem in Deutschland die Eltern Gedanken darüber machen, welche Informationen ihre Kinder online preisgeben. 16 Prozent wünschen sich, dass ihre Kinder weniger von sich preisgeben - im weltweiten Durchschnitt lediglich neun Prozent. Über vier Fünftel (85%) der Kinder in Deutschland werden von ihren Eltern aufgefordert, keine persönlichen Informationen über sich selbst zu teilen und keine Bilder zu veröffentlichen (76%). Ein Antivirus-Programm oder eine Security-Software auf ihrem Mobilgerät zu installieren, darüber sprechen knapp zwei Drittel der Eltern (Deutschland 61%, weltweit 57%) mit ihren Kindern.

Eltern legen Wert auf "Netiquette"
83 Prozent der Kinder hierzulande geben an, dass ihre Eltern sie aufgefordert haben, mit ihnen darüber zu sprechen, wenn online etwas vorfällt, das ihnen unangenehm ist oder sie traurig macht. Auch wenn es eine andere Person betrifft - Stichwort Cyber-Mobbing - sollen sie sich an ihre Eltern wenden (Deutschland 79%, weltweit 72%). Eltern finden: Besondere Vorsicht ist bei der Weitergabe von unangemessenen Bildern geboten. 73 Prozent der Eltern hierzulande (weltweit 78%) sprechen mit ihren Kindern darüber. Laut den Kindern ist es den Eltern ebenso wichtig (78 Prozent), dass sie mit ihnen sprechen, wenn andere solche Informationen oder Bilder über sie selbst teilen. Eltern in Deutschland ist "Netiquette" wichtig: Knapp zwei Drittel (61%) der deutschen Eltern wollen laut Aussage der Kinder, dass sie sich respektvoll anderen im Netz gegenüber verhalten, weltweit finden dies sogar 77 Prozent.



Tony Anscombe, Senior Security Evangelist bei AVG Technologies
, erklärt: "Technologie verändert unsere Welt, sei es interaktive Bildung, TV-on-demand oder die Kommunikation mit Freunden und Familie. Daher wird es immer wichtiger, zwischen Familien-Zeit und Smartphone-Zeit zu unterscheiden, um uns gegenseitig Aufmerksamkeit zu schenken. Als Eltern müssen wir mit gutem Beispiel voran gehen und unseren Kindern zeigen, dass Mobilgeräte nützlich sind, aber auch, dass man sie weglegen kann, um gemeinsam Zeit zu verbringen."

"Ohne Internet ist mir langweilig"
Die Studie zeigt außerdem, welchen Stellenwert das Internet bei Kindern bereits einnimmt. Dieser ist bei deutschen Kindern zwar geringer, aber rund die Hälfte der Kinder (Deutschland 45 %, weltweit 54%) erhoffte sich Aufregung und Spaß. Jedes dritte Kind gibt an, dass das Internet gegen Langeweile hilft  (Deutschland 31%, weltweit 47%) - Ebenso viele erklären, dass sie dadurch leichter mit Freunden und Familie in Kontakt treten können (Deutschland 33%, weltweit 38%).

Negative Auswirkungen sind in geringem Maße sichtbar. Neun Prozent der deutschen Kinder (weltweit 6%) werden nervös, wenn sie nicht online sind aus Angst, etwas zu verpassen. Vier Prozent der Kinder in Deutschland (weltweit 5%) fühlen sich manchmal vom Internet gestresst. Fünf Prozent geben sogar an, dass ihnen das Internet hin und wieder Angst macht.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier und hier ein Video, in dem Kinder Ihren Eltern erklären, warum diese das Smartphone weniger nutzen sollen.


Über die Studie

Für die Studie im Auftrag von AVG Technologies hat das Marktforschungsunternehmen Research Now Eltern zur eigenen Mobilnutzung befragt. Gleichzeitig wurden ihre Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren gefragt wie sie diese wahrnehmen. An der Online-Befragung im Juni 2015 nahmen insgesamt 6.117 Personen aus Deutschland, Australien, Brasilien, Kanada, Tschechien, Frankreich, Neuseeland, UK und den USA teil.

Über AVG

AVG ist ein Online Security Anbieter, der Software und Services für die Sicherheit von Geräten, Daten und Menschen herstellt. Zum 4. März 2015 hat AVG mehr als 200 Millionen aktive Nutzer als Kunden. Die AVG-Produkte und Services für Endkunden bieten Internetsicherheit, Leistungsoptimierung, persönliche Privatsphäre und Identitätsschutz für den PC und mobile Endgeräte. Das AVG Business Portfolio für Sicherheit und einfachere Prozesse im Unternehmen ist über Managed Service Provider, Value Added Reseller und Händler erhältlich und enthält Lösungen zur IT-Administration, Überwachung und Reporting, integrierte Sicherheit und Mobile Device Management.
Alle Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.

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